NATO und Bundeswehr: We ruin the earth the most sustainably – Future for Doomsday!

Unser Beitrag zur Debatte über den Klimawandel:

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Die NATO ist eine kriminelle Vereinigung!

Mit einer satirischen Antkriegsaktion erinnern wir an die verbrecherische Politik der NATO in den letzten 70 Jahren. Die Aktion findet in Aachen am Samstag, 6.4.2019 um 12 Uhr am „Geldwäscherbrunnen“, Ursulinerstr./Hartmannstraße statt.

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„Die NATO ist die erfolgreichste Friedensbewegung, die die Welt je gesehen hat.“
Anders Fogh Rasmussen im April 2015, ehemaliger NATO-Generalsekretär.

Am 4.4. feierte die NATO den 70. Jahrestag ihrer Gründung. Gegründet als angebliches Verteidigungsbündnis haben NATO-Staaten nach dem Ende der Warschauer-Pakt-Staaten die Ära der Interventionskriege und die „Regime-Chance“-Politik begonnen.
Vor 20 Jahren, am 24.3.1999, überfiel die NATO mit Beteiligung der ROT-GRÜNEN-Schröder/Fischer-Regierung Jugoslawien. Obwohl nationalistische Verbrechen sowohl von Serben, als auch von Kroaten begangen wurden, machte man Serbien zum alleine Verantwortlichen für die Massaker im ehemaligen Jugoslawien. Man behauptete eine angebliche „Humanitäre Katastrophe“, ja ein zweites Auschwitz, weshalb man militärisch eingreifen müsse. Der WDR belegte nach dem Jugoslawienkrieg in dem TV-Beitrag „Es begann mit einer Lüge“, wie der Westen von Anfang an mit Lügen und Erfindungen den Krieg gerechtfertigt hatte.

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NATO-Erweiterung nach Osten, Raketenstationierung gegen Russland in Polen und Rumänien – Das ist die moderne Variante des Diktums von Egon Bahr und Willy Brandt: „Wandel durch Annäherung – mit Truppen und Raketen“!

Es war der erste der sogenannten „humanitären Kriege“, viele weitere folgten. Ob im Irak, Afghanistan, Libyen, Syrien oder im Jemen, immer wurde in Staaten interveniert, die nicht in der sogenannten „westliche Wertegemeinschaft“ waren, sondern sich das

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Hunderttausende Tote und Verletzte, zerstörte Infrastruktur, Schäden in Miliardenhöhe haben die NATO-Staaten mit ihren völkerrechtswidrigen Regime-Change-Kriegen angerichtet.

Recht auf eine eigenständige Politik herausnahmen. Alle Kriege der NATO-Staaten waren völkerrechtswidrig, ohne UNO-Mandat und endeten für die überfallenen Staaten im Chaos mit hunderttausenden Toten und völliger Zerstörung vieler Städte und Industrieanlegen.
Selbst Ex-Kanzler Schröder gab 2014 zu, dass er in Jugoslawien einen völkerrechtswidrigen Krieg führen ließ.

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Die Medien faseln von der Gefahre eines „Zurück zum Kalten Krieg“ und verlieren zu den heissen NATO-Kriegen kein Wort.

Die NATO ist eine kriminelle Vereinigung! Ihre Kriege brachten Tod, Elend und Verwüstung! Kriminelle Vereinigungen müssen aufgelöst werden!

 

SOLDAT – Mach was wirklich zählt – geh‘ endlich arbeiten

Dutzende Millionen verpulvert von der Leyens Haus für Werbekampagnen, man hat enorme Rekrutierungsprobleme. Man entblödet sich nicht, dem Publikum „Sympathieträger“ wie nachstehend abgebildet, anzubieten:

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Doch jeder weiß: Bei der Bundeswehr geht es nicht um „Landesverteidigung“, sondern um Interventionskriege, Deutschland soll „Verantwortung“ übernehmen, im Klartext KRIEGE führen für die Absicherung deutscher Großmachtansprüche.

Wir sagen: Soldaten, raus aus der Bundeswehr, Schluss mit dem mörderischen Kriegs-Handwerk, geht endlich arbeiten:

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Gesegnete Soldaten töten reinen Herzens: Proteste gegen den Internationalen Soldatengottesdienst im Kölner Dom.

Am 11.1.2018 protestierten Kriegsgegner gegen den Internationalen Soldatengottesdienst im Kölner Dom.

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Die Segnung hunderter Soldaten wird Kardinal Woelki vornehmen. Wir, die „Unbelehrbaren für Frieden und Völkerverständigung“ beteiligten uns an den Protesten.

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Gesegnete Soldaten töten reinen Herzens. Kardinal Woelki sei Dank!

Wir zitieren aus der Presseerklärung des „Kölner antimilitaristischen Aktionsbündnis“:

Donnerstag 11. Januar 2018

  • 50. „Weltfriedenstag“ der Katholischen Weltkirche

  • 40 Jahre Soldatengottesdienst im Kölner Dom

  • 28 Jahre Kriegseinsätze der Bundeswehr

Im Januar 1978 gab es den ersten Soldatengottesdienst anlässlich des 10. „Weltfriedenstags“ der Katholischen Kirche im Kölner Dom. Zu der Zeit gab es keinerlei Auslandseinsätze der Bundeswehr. Als Kardinal Meisner 1990 zum ersten Mal den Soldatengottesdienst zelebrierte, gab es den ersten: die „Operation Südflanke“ von Minenabwehrkräften der Marine während des 2. Golfkrieges.

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Antimilitaristisches Aktionsbündnis Köln

2009 war das Motto der des Weltfriedenstages (verkündet von Benedikt XVI.) und des Soldatengottesdienstes in Köln „Die Armut bekämpfen, den Frieden aufbauen“. Darin betonte Kardinal Meisner, Ziel demokratischer Armeen sei es gerade, Frieden zu schaffen und zu erhalten. Im September 2009 wurden 142 Zivilist*innen in der Nähe der afghanischen Stadt Kunduz getötet durch einen Luftangriff, den die Bundeswehr zu verantworten hatte.

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Gib eine Beschriftung ein

Fast genau so lange wie den Soldatengottesdienst gibt es auch den Protest von Friedensgruppen und Antimilitarist*innen im Dom und /oder auf der Domplatte in Köln.

Einiges hat sich aber heute geändert. Einerseits: Der Papst ist nicht mehr der Reaktionär Ratzinger. Papst Franziskus kritisiert Krieg, Armut und das kapitalistische System als Ursache. Und den Soldatengottesdienst in Köln, zelebriert nicht mehr der stockkonservative Meissner, sondern Kardinal Woelki, der die staatlichen Institutionen wg. ihrer repressiven Geflüchteten Politik und wg. ihrer prokapitalistischen Wohnungspolitik kritisiert.

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Andrerseits: Bundeswehreinsätze weltweit (aktuell fast 3000 Soldat*innen 15 Ländern) sind heute keine Frage mehr. Die bundesdeutsche Rüstungsproduktion, -forschung und der – Export boomen. Die aggressive Rekrutierungspolitik der Bundeswehr im Bildungswesen nimmt beständig zu. Die Bundesregierung will innerhalb der nächsten 5 Jahre den Rüstungshaushalt von 37 auf 70 Milliarden Euro nahezu verdoppeln.

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Vor dem Hintergrund fordern wir auch in diesem Jahr, dass die Kirche eine klare Haltung gegen das Kriegshandwerk einnimmt. Wir nehmen das von Papst Franziskus verkündete Motto des diesjährigen Weltfriedenstag „Menschen auf der Suche nach Frieden“ ernst. Das Segnen der Soldat*innen für ihren mörderischen Job bedeutet aber das Gegenteil. Und schwammige Aussagen von Kardinal Woelki wie beim Soldatengottesdienst im vorletzten Jahr „Soldatinnen und Soldaten verrichten… einen Dienst, der dazu beitragen kann, dass erbarmungsloses Morden, erbarmungslose Gewalt begrenzt und wenn möglich bekämpft werden“, lassen bei diesem Thema auch bei diesem Kardinal wenig Hoffnung aufkommen. Von daher werden wir auch in diesem Jahr gegen den Soldatengottesdienst mit Straßentheater und Musik von den „Pappnasen“ protestieren und Flugblätter an Passant*innen und Soldat*innen (s. Anhang) verteilen.

Reiner Schmidt vom Antimilitaristischen Aktionsbündnis: „Das Segnen der Soldat*innen, die potentielle Kriegsteilnehmer*innen weltweit sind, legitimiert Militarismus und fördert Gewaltbereitschaft und nicht Gewaltlosigkeit. Krieg darf nicht zur Normalität werden und deshalb werden wir am 11.Januar wieder vor dem Dom gegen den Soldatengottesdienst protestieren, trotz Papst Franziskus, Kardinal Woelki und alledem.“

Antimilitaristisches Aktionsbündnis Köln

 

 

MALI-Kampagne: Make Germany Great Again! We Want You for Bundeswehr!

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Jetzt wieder WERBEN FÜRS STERBEN!

Um die Rekrutierungsprobleme der Bundeswehr in den Griff zu bekommen, zieht die Bundesregierung alle Register. Erst versuchte man es mit „Famillje“

Die familienfreundliche Bundeswehr

wurde propagiert. KITAS brauche die Truppe, damit Papa oder Mama ohne familiären Stress das Kriegshandwerk lernen könnten.

Ein Flop! Die Freiwilligen-Meldungen bei der Truppe stagnierten weiterhin.

Dann zielte man auf die Computer-Enthusiasten: Better than Counterstrike sei das Steuern der Mord-Drohnen bei der Armee. Schon besser.

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Bundeswehr Wants You! Make Germany Great again!

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Aber jetzt glaubt man, den Durchbruch zu schaffen: Ungeschminkte Wahrheiten will die 8 Millionen teure MALI-Kampagne vermitteln:

Der Blut, Schweiß und Tränen-Soldat!

Nicht mehr easy-going ist angesagt, sondern der Blut, Schweiß-und-Tränen-Job! Die Gefahren des MALI-Einsatzes werden nicht kleingeredet, sondern geradezu betont:

Mali sein gefährlich, es wimmele im Feldlager von Skorpionen, die Temperaturen seien mörderisch, über 40 Grad heiß!

Werben fuers sterben

Sterben sei nicht ausgeschlossen, eben erst seien ja 4 Bundeswehrsoldaten beim Hubschrauberabsturz in Mali ums Leben gekommen.

Die Heimat ist weit, das Lagerleben zermürbend, die Einsamkeit bedrückend usw. usf.

Man appelliert also an den harten Hund,

der es sich und dem Feind beweisen will!  Keine Rede mehr von einem geregelten 8-Stunden Kasernen-Tag im deutschen Provinzstädtchen! Ein richtiger Soldat ist der, der sich unter widrigen Bedingungen für die Nation engagiert.  Da fällt einem doch sofort der alte Propaganda-Hit ein:

„Hart wie Kruppstahl, zäh wie Leder…“ müsse der deutsche Jungmann sein.

Die Gesellschaft soll daran gewöhnt werden, dass Auslandseinsätze im deutschen Interesse sind und dass dazu auch Risiken eingegangen werden müssen. Auslandseinsätze als „Sicherheitspolitik“ (natürlich immer nur gegen Terroristen und „Schurkenstaaten“) – das soll zur Normalität  werden, wie in den USA, wo derzeit US-Truppen und Berater in über 170 Ländern der Erde stationiert sind.

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NATO  FAKE NEWS: „Russland bedroht uns mit hunderten Militärbasen“

Und natürlich will man die eigenen Verluste gering halten, weshalb man immer mehr „Ausbilder“ für die einheimischen Militärs schickt, die dann hauptseitig kämpfen und sterben (siehe das US-Vorbild hier: https://www.nytimes.com/2017/10/22/opinion/americas-forever-wars.html)

Schluss mit der deutschen „Glückssüchtigkeit“ (Gauck)

Und wie recht gibt diese Mali-Werbekampagne im Nachhinein dem alten Bundespräsidenten Gauck, der 2012 beim Besuch der Bundeswehrakademie den Jungmännern und der ganzen Gesellschaft „Glückssüchtigeit“ vorwarf:

„Wir denken eben nicht gerne daran, dass es heute in unserer Mitte wieder Kriegsversehrte geben kann. Menschen, die ihren Einsatz für Deutschland mit ihrer seelischen oder körperlichen Gesundheit bezahlt haben. Und noch viel weniger gerne denken wir daran, dass es wieder deutsche Gefallene gibt. Das ist für unsere glückssüchtige Gesellschaft schwer zu ertragen.“

Na dann!